Wie begleiten und stärken wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg? Impulse aus Neurowissenschaft, Resilienzforschung, Religionspädagogik und weiteren Perspektiven
Wie kannst du Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Leben stärken und verlässlich begleiten – fachlich fundiert, menschlich nah und glaubwürdig? Diese Tagung eröffnet dir neue Perspektiven aus Neurowissenschaft, Resilienzforschung und Religionspädagogik und zeigt, welchen besonderen Beitrag Religionsunterricht, Katechese und kirchliche Jugendarbeit für die Persönlichkeitsentwicklung, Lebensbewältigung und Sinnfindung junger Menschen leisten kann.
Du bist eingeladen, deine eigene Praxis zu reflektieren und die Qualität von Katechese, Religionsunterricht und Jugendarbeit weiterzuentwickeln. Inspirierende Referate, konkrete Impulse und der Austausch mit anderen, ermutigen dich, stärken dein Profil und befähigen dich noch mehr für deinen Alltag in der kirchlichen Arbeit – damit du junge Menschen wirksam und zuversichtlich begleiten kannst.
Stark fürs Leben – Resilienz fördern, Persönlichkeit stärken Psychologische und religionspädagogische Perspektiven. Was hilft Kindern und Jugendlichen, wenn es schwierig wird? Resilienz ist keine angeborene Stärke, sondern eine Fähigkeit, die sich entwickeln lässt – durch Beziehung, Orientierung, Selbstwirksamkeit, Ich-Stärke, Hoffnung und vieles mehr. Religionsunterricht, Katechese und Jugendarbeit können dabei wichtige Lern- und Erfahrungsorte sein: beziehungsorientiert, stärkend, sinn- und wertebasiert. Der Vortrag verbindet Resilienzforschung, Entwicklungspsychologie und Religionspädagogik und gibt konkrete Impulse für resilienzfördernde Praxis.
Das Gehirn verstehen – Kinder und Jugendliche begleiten und stärken. Wie können wir Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung wirksam begleiten gerade in Zeiten von Reizüberflutung, Unsicherheit und Leistungsdruck? Neurowissenschaftliche Erkenntnisse zeigen: Lernen, Entwicklung und innere Stabilität entstehen weniger durch Druck als durch Beziehung, Sicherheit, Sinn, Spielraum und Selbstwirksamkeit.
Der Vortrag verbindet neurowissenschaftliche Grundlagen zur mentalen Gesundheit und Hirnentwicklung mit pädagogischen Fragestellungen aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Zudem werden Ressourcen spiritueller Haltungen und Praktiken in ihrer Wirkung auf Wohlbefinden, Selbstregulation und Sinnorientierung beleuchtet. Anschauliche Beispiele, interaktive Elemente und viele Aha-Momente geben konkrete Impulse für die Praxis.
08.30 Ankommen – Kaffee und Gipfeli
09.00 Begrüssung und Einstimmung
09.15 Stark fürs Leben – Resilienz fördern, Persönlichkeit stärken. Psychologische und religionspädagogische Perspektiven: Referat von Helga Kohler-Spiegel mit anschliessendem Austausch
10.50 Das Gehirn verstehen – Kinder und Jugendliche begleiten und stärken – Neurowissenschaftliche und pädagogische Perspektiven: Referat von Maria Brasser mit anschliessendem Austausch
12.00 Podiumsgespräch mit Fachpersonen aus Schule, Katechese und Jugendarbeit
Mittagessen
13.30 Workshop-Runde 1
15.00 Workshop-Runde 2
16.15 gemeinsamer Schluss-Akt
ab 16.30 FKM-Jubiläumsapéro
Detaillierte Angaben zur Tagung und den Workshops unter aareka.ch/weiterbildung/fachtagung-2026/
16. Oktober 2026
Aargauer Landeskirchen
Helga Kohler-Spiegel ist Hochschulprofessorin für Human- und Bildungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg mit Schwerpunkt in Entwicklungspsychologie und psychischen Störungen, Persönlichkeitsbildung und Kommunikation. Sie ist Referentin und Autorin, und sie ist auch als Psychotherapeutin und Lehrtherapeutin, (Lehr-) Supervisorin und Führungscoach tätig.
Maria Brasser ist Neurowissenschaftlerin und Psychologin mit Schwerpunkt mentale Gesundheit, Lernen und Gedächtnis. Sie entwickelt wissenschaftlich fundierte Trainings, hält Vorträge und vermittelt Strategien zur Stärkung psychischer Gesundheit und mentaler Leistungsfähigkeit. Als Mitgründerin von Hirncoach entwickelt sie Programme für Eltern, Schulen und Unternehmen. Zudem tritt sie regelmässig als Speakerin bei Events sowie in Fernsehsendungen und in der Presse auf.