Philosophie ist nicht nur eine akademische Disziplin, sie ist vielmehr eine Form der Zuwendung zu sich sowie zur Mit- und Umwelt. Wie dies professionell ermöglicht und umgesetzt werden kann, welche Theorien und welche Methoden hierfür massgebend sind, soll im Kurs vermittelt werden.
In einem ersten Teil sollen die theoretischen Grundlagen gemeinsam erarbeitet werden. Dabei lässt sich Philosophical Care als Praxistheorie verstehen, welche die Care-Tätigkeit mit philosophischen Beschreibungsfolien sowie Methoden begründet. Die Dimensionen von Care-Tätigkeit lassen sich in Raum, Zeit und Sinn unterteilen, welche zugleich auch philosophische Inhalte der Care-Tätigkeit bilden. Der Umgang damit sowohl als Care-Tätigkeit wie auch als Inhalte der Care-Tätigkeit (Einsamkeit, Langeweile, Verzweiflung etc.) sollen dabei erörtert werden.
In einem zweiten Teil geht es darum, sich Gedanken darüber anzustellen, was es bedeutet, Philosophie professionell in der Care-Tätigkeit anzuwenden. Dabei geht es darum, die Hintergründe von professionellen Kompetenzen bei der Übertragung zwischen Theorie und Praxis zu überdenken. Massgebend hierfür sind unter anderem grundlegende Verständnisse des Beziehungsgeschehens sowie philosophische Gesprächsmethoden.
Die Teilnehmenden
Anmeldeschluss: 21. Mai 2026. Anmeldung nach Anmeldeschluss auf Anfrage.
20. August 2026 bis 21. August 2026
Aus- und Weiterbildung in Seelsorge, Spiritual Care und Pastoralpsychologie AWS
Omar Ibrahim, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Erziehungs- und Bildungstheorie, Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau